Startseite
Alter und Arbeit
Arbeitsplatzanalyse
Arthrose vorbeugen
Asbest
Augenprobleme am BAP
Berufskrankheiten
Bewegung
Bewegungsmangel
El.magn. Strahlung
Erste Hilfe
Gesundh.förderung
Gesundheitsbewusst
Leben
Grippeimpfung
Hautschäden durch Licht
Hautschutz
Hautschutz-Einzelaspekte
Heben und Tragen
Herzinfarktrisiko
Impfungen
individuelles Hautrisiko
Laserdrucker
Lärm
Lebensmittelinfektion
Luftschadstoffe
Mobbing
Mutterschutz
Nichtraucherschutz
Belastungsstoerung
Rückenschmerz
Schichtarbeit
Schweißtätigkeit
sex. Belästigung
Sitzen
Stessbewältigung
Stress
Unterweisung
Suchterkrankungen
Verkehrssicherheit
Wozu  Betriebsarzt
Impfungen

Dr. med. Raimund Arnold
 
Facharzt für Allgemeinmedizin -
 Betriebsmedizin - Suchtmedizin - Palliativmedizin

Heubergstr 1 ,   83512 Wasserburg
tel:  08071 / 94440
fax: 08071 / 94441

                                                                                                         

Impfungen

 

Der von der ständigen Impfkommission vorgeschlagene Impfplan beinhaltet für Kinder eine Impfung gegen:

  • Kinderlähmung
  • Tetanus (Wundstarrkrampf)
  • Diphtherie
  • Keuchhusten
  • Hämophilus influencae Gehirnhautentzündung
  • Hepatitis B sowie gegen
  • Masern
  • Mumps
  • Röteln

Diese Impfungen werden nach Möglichkeit in Vielfachkombination (weniger Stiche, weniger Nebenwirkungen!) mehrfach geimpft um eine ausreichende Immunantwort im Körper hervorzurufen und sicher vor den Erkrankungen zu schützen.

 Für Erwachsene zeigt sich in Deutschland folgende Situation:

 -   Häufig unzureichender Schutz gegen Diphtherie bei zunehmender Gefährdung durch diese schwere Halsentzündung.

 -   Die früher nur einmalige Impfung gegen Masern (Mumps und Röteln) hat in vielen Fällen zu einem Absinken der Schutzwirkung im frühen Erwachsenenalter geführt (z.B. junge Mütter nicht geschützt). Gerade Masern sind eine wirklich gefährliche Erkrankung („zähle deine Kinder nicht, bevor sie nicht Masern hatten“ müssen sich die Eltern in Ländern vor Augen halten, wo es keine Impfmöglichkeit gibt!). Deshalb ist eine 2. Impfung gegen Masern / Mumps / Röteln erforderlich (egal in welchem Abstand zur Erstimpfung).

 -   Die verhältnismäßig neu eingeführte Impfung gegen Hepatitis B, die von den Krankenkassen für alle Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre übernommen wird, soll die mindestens 20 000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland mit dieser Leberentzündung verringern. Man muss davon ausgehen, dass ungefähr jeder vierte, der sich über Blutkontakt oder Geschlechtsverkehr mit Hepatitis B ansteckt, mit dieser Erkrankung nicht fertig wird und an den langfristigen Folgen stirbt.

 -   Keuchhusten ist in erstaunlich hoher Anzahl für sehr hartnäckige Hustenerkrankungen im Erwachsenenalter (bis ins hohe Alter) verantwortlich und wird –da untypisch verlaufend-  oft nicht als solches erkannt. Eine Auffrischimpfung z.B. zusammen mit Tetanus und Diphtherie im Kombinationsimpfstoff ist sehr sinnvoll

 -   Die Grippeschutzimpfung, die vor der schweren, oft mit Komplikationen  verlaufenden Virusgrippe Influenza schützt, wird in Deutschland nur von einem kleinen Teil der Bevölkerung angenommen. Zumindestens alle Menschen über 50 Jahren, alle Altersstufen mit chronischen Grunderkrankungen (z.B. Diabetes, Asthma, Herzerkrankugnen), alle Menschen mit berufllichen Kontakt zu  größeren Menschenansammlungen (Kundenverkehr, Schule, Busfahren) sollten sich impfen lassen.

-  Dem selben Personenkreis ist eine Impfung gegen eine Form der bakteriellen Lungenentzündung (durch Pneumokokken hervorgerufen) dringend zu empfehlen, die in Deutschland bisher viel zu wenig verbreitet ist und viele Opfer fordert.

Für alle Impfungen gilt:

Echte Impfkomplikationen (in der Größenordnung der Häufigkeit von ca. 1:1000000) sind extrem selten, die zum Teil lebensbedrohliche Gefährdung duch die Erkrankung ist um Zehnerpotenzen höher (als Beispiel: Gehirnhautentzündung bei Masern ca. 1:1000)

Lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt über notwendige Auffrischungen oder Ergänzung Ihres Impfschutzes beraten!

Dr. R. Arnold (www.r-arnold.com)