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Hautschäden durch Licht (Sonnenstrahlung - Schweißen)
Licht und damit verbunden die UV-Strahlung schädigt die Haut in vielfältiger Weise:
Neben Hautalterung, Altersflecken, sogenannter Sonnen“allergie“ oder auch Bindehautentzündungen am Auge ist es vor allem die Hautkrebsgefahr, die in
zunehmendem Maße die Menschen betrifft. Pro Jahr erkranken in Deutschland weit über 100000 Menschen an Hautkrebs, mit stark zunehmender Tendenz. Es ist bei der Lichtschädigung nicht nur der gefürchtete schwarze
Hautkrebs,( malignes Melanom) , sondern auch andere Formen des Hautkrebses ( z.B. Spinaliom), die sich aus anfangs noch gutartigen Hautveränderungen ( Strahlenkeratosen) entwickeln.
Wenn wir uns der UV-Strahlung aussetzen ( Wissenswertes dazu im Kasten), kommt es je nach Hauttyp unterschiedlich schnell zu Entzündungsreaktionen
der Haut, dem Sonnenbrand. Den gilt es auf jeden Fall zu vermeiden. Das allein genügt aber nicht !
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UV-Strahlen
- nehmen pro 100 Höhenmeter um 15% zu
- die Hälfte der UV-Tagesdosis entfällt auf die 2 Stunden Sonnenhöchststand
( Sommerzeit: 12 – 14 Uhr)
- auch im Schatten ist die UV-Strahlung nur um 50 % - 90 % abgeschwächt
- Baumwollkleidung hat einen „Lichtschutzfaktor“ von 10 – 40 je nach Dichte)
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Vor allem auch das Gesicht und die Hände sind ist für die Frühformen der Strahlenschädigung der Haut besonders gefährdet !
Wie können wir uns schützen ?
Kleidung ( je dunkler und dichter- desto wirkungsvoller) schützt die Haut am besten.
Sonnenschutzcremes verlängern je nach Lichtschutzfaktor die mögliche schadlose Einwirkzeit der UV-Strahlung. Sie sollten möglichst auch gegen die in tiefere Hautschichten eindringende UV-A
Strahlung schützen ( demnächst besser Kennzeichnung der Produkte geplant) . Frühzeitiges Auftragen und regelmäßiges Nachcremen ( alle 2 Stunden) ist ebenso wichtig, wie
vollständiges und gleichmäßiges Eincremen. Bei beruflicher Belastung ( Arbeit im Freien und Schweißarbeiten ) ist der Schutz besonders ernst zu nehmen. Neben
entsprechender Schutzkleidung (Handschuhe beim Schweißen, Sonnenschutzkleidung, Hut) sollen wirksame Lichtschutzmittel zur Verfügung gestellt werden.
Verfasst von Dr. R. Arnold im März 2007 unter Verwendung einer Veröffentlichung in „Faktor
Arbeitsschutz“ Themenheft Hautschutz, herausgegeben von dem Bundesverband der Unfallkassen.
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