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HautschÀden durch Licht

Dr. med. Raimund Arnold
 
Facharzt fĂŒr Allgemeinmedizin -
 Betriebsmedizin - Suchtmedizin - Palliativmedizin

Heubergstr 1 ,   83512 Wasserburg
tel:  08071 / 94440
fax: 08071 / 94441

HautschĂ€den durch Licht    (Sonnenstrahlung - Schweißen)

 Licht und damit verbunden die UV-Strahlung schĂ€digt die Haut in vielfĂ€ltiger Weise:

Neben Hautalterung, Altersflecken, sogenannter Sonnen“allergie“ oder auch BindehautentzĂŒndungen am Auge ist es vor allem die Hautkrebsgefahr, die in zunehmendem Maße die Menschen betrifft. Pro Jahr erkranken in Deutschland weit ĂŒber 100000 Menschen an Hautkrebs, mit stark zunehmender Tendenz. Es ist bei der LichtschĂ€digung nicht nur der gefĂŒrchtete schwarze Hautkrebs,( malignes Melanom) ,
sondern auch andere Formen des Hautkrebses ( z.B. Spinaliom), die sich aus anfangs noch gutartigen HautverÀnderungen ( Strahlenkeratosen) entwickeln.

 Wenn wir uns der UV-Strahlung aussetzen ( Wissenswertes dazu im Kasten),
kommt es je nach Hauttyp unterschiedlich schnell zu EntzĂŒndungsreaktionen der Haut, dem Sonnenbrand. Den gilt es auf jeden Fall zu vermeiden. Das allein genĂŒgt aber nicht !

         UV-Strahlen

  • nehmen pro 100 Höhenmeter um 15% zu
  • die HĂ€lfte der UV-Tagesdosis entfĂ€llt auf die 2 Stunden Sonnenhöchststand
    ( Sommerzeit: 12 – 14 Uhr)
  • auch im Schatten ist die UV-Strahlung nur um 50 % - 90 % abgeschwĂ€cht
  • Baumwollkleidung hat einen „Lichtschutzfaktor“ von 10 – 40  je nach Dichte)

 

 

 

 

 

Vor allem auch das Gesicht und die HĂ€nde sind ist fĂŒr die FrĂŒhformen der StrahlenschĂ€digung der Haut besonders gefĂ€hrdet !


Wie können wir uns schĂŒtzen ?

 Kleidung ( je dunkler und dichter- desto wirkungsvoller) schĂŒtzt die Haut am besten. Sonnenschutzcremes verlĂ€ngern je nach Lichtschutzfaktor die mögliche schadlose Einwirkzeit der UV-Strahlung. Sie sollten möglichst auch gegen die in tiefere Hautschichten eindringende UV-A Strahlung schĂŒtzen ( demnĂ€chst besser Kennzeichnung der Produkte geplant) .  FrĂŒhzeitiges Auftragen und regelmĂ€ĂŸiges Nachcremen ( alle 2 Stunden) ist ebenso wichtig, wie vollstĂ€ndiges und gleichmĂ€ĂŸiges Eincremen. Bei beruflicher Belastung
( Arbeit im Freien und Schweißarbeiten ) ist der Schutz besonders ernst zu nehmen. Neben entsprechender Schutzkleidung (Handschuhe beim Schweißen, Sonnenschutzkleidung, Hut) sollen wirksame Lichtschutzmittel zur VerfĂŒgung gestellt werden.

 

 

 Verfasst von Dr. R. Arnold im MĂ€rz 2007 unter Verwendung einer Veröffentlichung in „Faktor Arbeitsschutz“ Themenheft Hautschutz, herausgegeben von dem Bundesverband der Unfallkassen.