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Belastung durch elektromagnetische Felder im Büro
Die Diskussionen um
Sendestandorte für das Mobilfunknetz haben gezeigt, dass die Verunsicherung über mögliche Gefahren dieser neuen Techniken doch sehr groß ist.
Die technische Nutzung ist weit fortgeschritten, das Wissen um
die Auswirkungen auf den Organismus ist leider ziemlich dürftig. Bekannt, messbar und mit Grenzwerten belegt ist lediglich die Auswirkung der Wärmeenergie, die sich beispielsweise bei Benutzung eines Mobiltelefons
am Ohr (und das heißt in der Nähe des Gehirns) ergibt. Selbst bei dieser sehr einfachen Beeinflussung des „biologischen Systems“ Mensch sind die genutzten Techniken nicht immer völlig unproblematisch.
Theoretisch denkbar sind aber auch ganz andere Einflüsse elektromagnetischer Felder: Die Informationsverarbeitung in unsrem Gehirn ist erst ansatzweise verstanden und eine Beeinflussung gerade durch getaktete
Strahlung in„ Zeitschlitztechnik“ ist durchaus nicht auszuschließen. Diese Technik findet bei Mobiltelefonen, schnurlosen Telefonen und in der drahtlosen Datenübertragung Verwendung. Hier lassen sich
biologische Reaktionen feststellen, ohne dass eine schlüssige physikalische, medizinische oder informationstheoretische Erklärung möglich ist.
Die möglichen Folgen für den Körper sind leider nur
schwer zu fassen. Es sind immer wieder die gleichen, sehr unspezifischen Symptome, die als mögliche Folgen von Umwelteinflüssen diskutiert werden, wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Depression,
Kopfschmerzen, emotionale Störungen bis hin zu Herzrhythmusstörungen etc... Das ist aber auch nicht anders zu erwarten, weil geringe Störeinflüsse eben nicht eine fassbare, statistisch nachweisbare Erkrankung
auslösen, sondern „nur“ Befindlichkeitsstörungen, die auch ganz andere Ursachen, z.B. psychische Gründe haben können. Das macht es der Forschung sehr schwer, eindeutige Zusammenhänge zwischen Umwelteinfluss und
Störung der Befindlichkeit zu belegen.
Um so mehr verweisen die warnenden Stimmen vor allem aus dem Bereich der Umweltmedizin auf theoretische Überlegungen, dass vor allem die zeitliche
Charakteristik der Hochfrequenzfelder ( eben jene gepulsten Strahlungen ) eine größere Gefahr biologischer Unverträglichkeit mit sich bringen könnte, als wir bisher zu akzeptieren gewillt sind. Beweisen lassen sich
derartige Störungen bisher nicht, entsprechend ist auch von gesetzlicher Seite keine Grenzziehung zu erwarten.
Dennoch ist meines Erachtens Vorsicht geboten und z.B. folgende Konsequenz zu ziehen:
- Verwendung möglichst strahlungsarmer Mobiltelefone ( wenn demnächst wie
versprochen gekennzeichnet )
- Verzicht auf schnurlose Telefone, wo immer möglich
- Verzicht auf kabellose Datenübertragung, wenn Alternativen möglich
Erstellt im März 2002 durch Dr.R.Arnold (www.r-arnold.com)
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