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Dr. med. Raimund Arnold
 
Facharzt für Allgemeinmedizin -
 Betriebsmedizin - Suchtmedizin - Palliativmedizin

Heubergstr 1 ,   83512 Wasserburg
tel:  08071 / 94440
fax: 08071 / 94441

 

Gesundheitlicher Profit einer verstärkten körperlichen Bewegung z.B. eines Trainingsprogramms

 Die nachlassende Bewegungsaktivität in unserem Leben (durch Wegfall körperlich schwerer Arbeit, Fortbewegung mit Auto, etc.) ist eng mit der Zunahme vieler „Zivilisationskrankheiten“ verknüpft. Gefäßerkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall), Übergewicht, Zuckerkrankheit aber auch viele Erkrankungen des Bewegungsapparates lassen sich durch mehr Bewegung wirksam reduzieren.

 Der Effekt von mehr körperlicher Aktivität ist aber noch viel weitreichender:

Körperliche Belastung verändert unser Körperbewusststein und Lebensgefühl zum Positiven, gibt mir mehr Selbstvertrauen, hebt die Stimmung. So wird durch mehr Bewegung auch die psychische Gesundheit positiv beeinflusst.

 All diese Effekte lassen sich bereits mit kleinen Veränderungen in unserem Alltag erreichen:

Zwei bis dreimal wöchentlich 20 Minuten einer kreislaufwirksamen Belastung (leichtes Herzklopfen) genügen zum Beispiel, um die günstigen Effekte für die Herzinfarktvorbeugung zu erzielen.

 Einige weitere Fakten aus der Forschung der letzten Jahre möchte ich noch beisteuern.

  • Bei sportlicher Betätigung (wie oben genannt zwei bis dreimal wöchentlich mindestens 20 Minuten bis zu 50-75% der maximalen Herzfrequenz) lässt sich bewiesenermaßen sogar ein leichter Rückgang von schon vorhandenen Herzkranzgefäßverengungen erreichen.
  • Auch ältere Menschen profitieren von einer Trainingstherapie
  • Trainingstherapie ist bei hohem Blutdruck ähnlich wirksam wie ein Medikament
  • Ärztliche Vorsorgeuntersuchung vor einem neu aufgenommenen intensiven Sport ist sinnvoll bei
    a)
            Personen über 40 Jahre
    b)
            Personen mit bekannten Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen (Rauchen,                                        Bluthochdruck, Diabetes, Cholesterinerhöhung)
    c)
             Personen mit bekannten chronischen Erkrankungen

Diese Untersuchung sollte ein Belastungs-EKG beinhalten und führt ihr Hausarzt auf Ihren Wunsch als „individuelle Gesundheitsleistung“ durch (nicht Kassenleistung).

Die Art und Weise der körperlichen Belastung ist zweitrangig. Das kann natürlich die Bewältigung von Wegstrecken ohne Auto (zu Fuß oder per Rad) genau so sein wie sportliche Betätigung oder eine Trainingsaktivität.

Für viele ist der Aspekt, mit anderen gemeinsam etwas für die Gesundheit zu tun oder auch ganz gezielt Ausgleichsübungen für einseitige Belastungen am Arbeitsplatz zu suchen, ein starkes Argument für ein Training oder gesundheitsorientierten Sport im Fitnessstudio.

In diesem Sinn ist auch ein Firmen-Sport-Angebot ein hervorragender Anstoß, mehr Bewegung in unser Leben zu bringen.

Dr. R. Arnold (www.r-arnold.com)